|
Klar, Andy Warhol hat elektrische Stühle, Tomatensuppendosen und
Marilyn Monroe in unvergessliche Pop Art verwandelt. Doch in erster
Linie hat er immer sich selbst inszeniert und auch abgebildet.
Erstmals setzt sich jetzt eine Ausstellung, die durch St. Gallen,
Hannover und Edinburgh tingelt, ausschließlich mit Warhols Selbstbildnissen
auseinander. Hierzu ist natürlich auch ein Ausstellungskatalog
erschienen.
Das Buch beginnt mit dem hier abgebildeten Gouache-Selbstporträt
von 1945 des knapp 18-jährigen Warhols. Damit wäre schon einmal
bewiesen, dass dieser nicht nur auf Fotos herumpinseln konnte.
Es folgen dann stärker stilisierte Strichzeichnungen und schließlich
Streifen aus dem Passbild-Automaten, die schon in die künftige
Richtung weisen und die Grundlage für Siebdrucke bilden.
Eine Aufklappseite wird schließlich sogar für die Reproduktion eines
fast 11 m langen und 2 m hohen Werkes spendiert. Dieses Bild trägt
den Titel “Big Retrospective Painting“ und enthält die wichtigsten
Leitmotive im Werke Warhols.
Beginnend mit farblich völlig verfremdeten Blumen, über Cornflakes-Verpackungen,
Negativ-Marilyns, Autounfälle, Kühe, Maos, Tomatensuppen und elektrischen
Stühlen, bilden rechts außen schließlich grün gefärbte Automatenfotos
von Warhol selbst den Abschluss der Selbstdarstellung.
Dieses
BUCH bei AMAZON bestellen, hier anklicken
Bücher
über Andy Warhol bei ebay kaufen, hier anklicken

|