Wer beim
Erwähnen des Namens nur Toulouse-Lautrec nur an die - zugegebenermaßen
sehr markanten – Plakat-Lithografien denkt, mit denen er Ende
des 19. Jahrhunderts für das turbulente Pariser Nachtleben warb,
kennt nur einen kleinen Teil aus dem umfangreichen Oeuvre des Künstlers.
Dies will Linz, die Kulturhauptstadt 2009, mit einer noch bis zum
7. Juni in der Landesgalerie gezeigten Ausstellung ändern.
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Bereits
mit 15 Jahren schuf der mit einer Erbkrankheit gestrafte 1864 geborene
Henri Marie Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa in einem ausgereiften
impressionistischen Malstil Gemälde von galoppierenden Pferden,
Reitern und Kutschen. Es folgten Landschaftsstudien und Porträts,
wobei die dargestellten Personen – egal ob sie dem Adel oder
dem Straßenstrich angehörten - nicht in gekünstelten
Posen sondern lebensnah in ihrer natürlichen Umgebung dargestellt
wurden.
Daher steht die Linzer Ausstellung
auch unter dem Motto “Der intime Blick“. Der
zugehörige Katalog enthält bestens reproduzierte großformatige
Abbildungen aller gezeigten Gemälde und Skizzen, sowie lesenswerte
nicht allzu ausschweifende Texte zu Künstler und Werk.
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