1964 enthüllte
Superman dem damaligen Präsidenten John F. Kennedy seine Geheimidentität. Er
gab zu der eher unscheinbare Reporter Clark Kent zu sein. Kennedy revanchierte
sich, indem er in einer TV-Sendung als Kent auftrat um zu verhindern, dass die
Tarnung des Stählernen auffliegt. Diese Geschichte erschien in Heft 309 der
Reihe "Action Comics", das erst drei Monate nach der Ermordung des
US-Präsidenten in den Handel kam. Eine weitere Begegnung von Superman und
Kennedy wurde zunächst vom Verlag DC aus Pietät zurückgehalten, erschien dann
auf Intervention des Präsidenten Lyndon B. Johnson doch "um JFKs Andenken
zu ehren."
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Diese
recht interessanten Fakten sind im auf den allerneusten Stand gebrachten
Anhang von Scott Beattys reichbebilderten Prachtband über Superman
zu erfahren. Ansonsten geht der Autor jedoch ähnlich wie bei seinem
Buch über Batman vor und dokumentiert eher den derzeitigen Status
Quo in den Geschichten um den Urvaters aller Comic-Superhelden und
weniger dessen Entwicklung.
Hierbei erfahren wir auf opulent bebilderten Doppelseiten allerlei
über Supermans Heimatwelt Krypton, seine irdische Heimatstadt Smallville
(wurde vom Pelztierjäger Ezra Small gegründet), seine Kräfte und
seine (insgesamt etwas langweiligen) Gegner wie Mr. Mxyzptlk. So
richtig Karriere gemacht hat allerdings Supermans Erzfeind Lex Luthor,
der zunächst zwar noch Haare hatte, aber nur ein Schurke unter Vielen
war. Mittlerweile leitet er den Riesenkonzern LexCorp und hat es
sogar zum US-Präsidenten gebracht. Von Luthor ist allerdings nicht
zu erwarten, dass er Supermans Geheimidentität schützen würde.
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