Dünn waren
sie ja nur höchst selten die Bücher von Stephen King, doch mit
“Die Arena“ erreicht der Autor wieder den Umfang seines epischen
Werkes “The Stand“, das
zunächst mit moderaten 800 Seiten aufkam, später aber noch einmal
um 400 nicht wirklich schlechte Seiten verlängert wurde. Diesen Umfang
erreicht “Die Arena“ auch.
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Um
dem Leser die Übersicht zu erleichtern gibt es auf den ersten
Seiten des Buches eine Aufzählung der wichtigsten (aber nicht
aller) Figuren sowie einen Lageplan des kleinen Städtchens
Chester´s Mill, das sich natürlich mitten in
Maine und somit in der Nähe von dem King Leser bekannter Ortschaft
wie Castle Rock (Vorsicht sehr bissiger Hund!) oder Tarker
Mills (Vorsicht Werwölfe!) befindet.
Gleich zu Beginn des Buches wird Chester´s Mill exakt entlang
der Stadtgrenze von einer unsichtbaren aber unüberwindbaren Kuppel
überzogen, die die 2.000 Bewohner der Kleinstadt von der Außenwelt
ausgrenzt. Hauptfigur ist Dale “Barbie“ Barbara, der nach einer
Schlägerei eigentlich den Ort verlassen wollte, doch durch die Kuppel
ist dies nicht möglich. Da Barbera einst Elitesoldat war, wird er
vom kaum verschlüsselt als Obama zu erkennenden US-Präsidenten zum
Stadtkommandanten ernannt. Doch dies beeindruckt den skrupellosen
Gebrauchtwagenhändler “Big Jim“ Rennie, der in der Stadt die Fäden
zieht nur recht wenig, und seinen mordgierigen Sohn Junior, der
vorschnell zum Hilfspolizisten ernannt wurde, erst recht nicht...
Bereits
1976 – also noch vor “Shining“ –
begann Stephen King mit der ersten Version von “Die Arena“
gab aber auf, nachdem er 75 danach verschollene Seiten zu Papier
brachte. Doch was King jetzt vorlegt, gehört zu seinen ausgereiftesten
Werken, ja ist fast eine Art Comeback seiner irgendwo zwischen zunehmender
literarischer Reife verschollen gegangenen Hochspannungs-Instinkte.
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