Der 15-jährige
John Knoll besuchte 1978 die ILM-Studios, die sich damals noch in
Los Angeles befanden. Dies bestärkte ihn in seinem - ohnehin schon
spätestens nach der ersten Sichtung von “Star Wars“ gefassten Entschluss
- sich zeitlebens den Spezialeffekten des Kinos zu widmen. Er bekam
eine Anstellung in George Lucas Trickschmiede und arbeitete 1997 an
den Special Editions der klassischen “Star
Wars“-Trilogie. Dies qualifizierte ihn zum Koordinator der visuellen
Effekte bei “Episode I“.
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John Knoll, der gemeinsam mit seinem
Bruder Thomas auch das Bildbearbeitungsprogramm “Photoshop”
entwickelt hat, ist ganz sicher der richtige Mann um einen reich
bebilderten tricktechnischen Rückblick auf die sechs “Star
Wars“-Kinofilme zusammenzustellen. Wer nun vermutet, dass
das Buch, genau wie ähnliche Werke aus einem Sammelsurium von
Entwurfszeichnungen und am Computer erzeugten Bildern besteht, irrt
gewaltig.
Knoll hat zahlreiche großformatige Fotos von den Dreharbeiten zusammengetragen,
die belegen, dass selbst bei “Episode III“ noch gewaltige Kulissen
errichtet und längst nicht alle Szenen einfach vor der sterilen
Green Screen abgedreht wurden. Am meisten beeindrucken jedoch die
großformatigen Aufnahmen von 1976, die die Frage aufkommen lassen
wie George Lucas und sein Team mit dem relativ geringen Budget so
gewaltige futuristische Bauten in Tunesien errichten konnten. Insgesamt
macht das Blättern in diesem querformatigen Wälzer sehr viel mehr
Spaß als das Betrachten von DVD-Bonusmaterial.
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