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Ein "Screwball" ist ein Schraubenball, ein Korkenzieher,
ein Effetball, ein Spinner oder ein Betrunkener. "Aber was ist ein
Screwball Comedy"?" fragt Petra Coudenhove-Kalergi am Anfang
dieses Buches. Romantische Filmkomödien mit Slapstick, Wortwitz und
mindestens einer durchgeknallten Hauptfigur, lautet ihre Definition.
Der Klassiker dieses Genres ist zweifelsohne "Es geschah in
einer Nacht" (1934) mit Claudette Colbert und Clark Gable.
Weitere Highlights des munteren gleichberechtigten Leinwand-Geschlechterkrieges
sind "Leoparden
küsst man nicht" und "Sein Mädchen für alle Fälle"
(beide mit Cary Grant). Dieses liebevoll zusammengestellte und
bebilderte Buch beschäftigt sich mit den Haupt- figuren, -werken
und -situationen dieses Genres, dass in den späten dreißiger Jahren
seine Blütezeit erlebte.
Die Autorin beschäftigt sich allerdings auch mit dem
Niedergang und stellt fest, dass in den späteren Komödien mit
Katherine Hepburn, Spencer Tracy immer irgendwann beschließt,
"dass der Zeitpunkt gekommen ist, mit dem Unsinn aufzuhören.
Und die Hepburn fügt sich und sinkt in seine starken Arme. Er
hatte Recht und sie war verrückt." Auch spätere Versuche
wie "Ein Chef zum Verlieben"
oder "Ein
(un)möglicher Härtefall" konnten trotz geeigneter Darsteller
die Screwball Comedy nicht leider mehr wirklich mit Leben erfüllen.
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