Schon
erstaunlich, dieser Schwarzenegger, der es nach einem abgrundtiefpeinlichen
Auftritt in einer Klamotte wie "Herkules
in New York" zum bestbezahlten Schauspieler aller Zeiten
brachte. Doch damit gab sich der ehemalige "Mr. Universum"
nicht zufrieden. Obwohl er durch Hochzeit mit dem demokratischen Kennedy-Clan
verbandelt ist, kandierte er erfolgreich für das Amt des kalifornischen
Gouverneurs.
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Der
Titel "Arnold von Kalifornien" ist dann leider auch schon
das Beste an Hans Janitscheks zuerst beim Wiener Molden Verlag erschienener
Biographie. Der Autor springt wild im Leben Schwarzeneggers umher.
Er entlastet ihn von Vorwürfen rechtsradikale Tendenzen zu haben,
lobt aber auch Schwarzeneggers Verbundenheit zu Kurt Waldheim. Immer
mal wieder deutet Janitschek an, dass Arnie nicht wirklich ein treuer
Ehemann ist, ohne jedoch Fakten zu nennen.
Wer sich auch Infos zu Schwarzeneggers Hollywood-Karriere und seinen
Filmen erhofft, wird bitter enttäuscht. Zwar erklärt Janitschek
lang und breit, was am Spruch "Hasta la vista, Baby" so
genial ist ("da ist jedem klar, wer das Bummerl hat"),
doch ansonsten ist der Autor fast nur an den letzten fünf Jahren
von Arnies Karriere interessiert. Da allerdings war der Weg des
Steirerbuben schon längst nicht mehr so steil.
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