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12. Jahrhundert, zur Zeit Heinrichs des Löwen: Auf einem Jagdausritt
werden der Graf Konrad von Rüden und sein ältester Sohn
und Nachfolger Randolf von Maskierten in einen Hinterhalt gelockt
und ermordet. Konrads zweiter Sohn Alexander und Bernhard, Sohn
des gräflichen Waffenmeisters und dessen bester Freund von
frühester Kindheit an, Bernhard, überleben das Massaker
knapp. Alexander muss nun völlig unerwartet die Führung
der Grafschaft übernehmen und macht Bernhard zu seinem ersten
Ritter.
Vorerst überfordert von seiner neuen Aufgabe, findet sich Alexander
von Rüden rasch in seine neuen Pflichten, unterstützt
von seinem treuen Bernhard
.
Doch die Auftraggeber des Mordanschlags spinnen neue finstere Ränke: der junge Graf wird des Mordes an seiner Familie bezichtigt und zum Tode verurteilt. Bernhard bleibt nur wenig Zeit, einen Plan zur Rettung seines Freundes zu schmieden und den schrecklichen Plan der Verschwörer zu durchkreuzen. Zum Glück findet er neue Freunde und Unterstützung in der resoluten Eva und dem mysteriösen Eric. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…
Die 27jährige Rebecca Hohlbein, Tochter des Erfolgsautoren Wolfgang
Hohlbein, legt mit “Der Sohn des Waffenmeisters“ bereits ihr
viertes Buch unter ihrem richtigen Namen vor. Das im Mittelalter
handelnde Jugendbuch enttäuscht leider auf ganzer Linie. Verfasst
in einem sehr seichten Stil, mit der für das Mittelalter sehr
unpassenden flapsigen Ausdrucksweise der Charaktere und einer
unoriginellen, sich quälend in die Länge ziehenden Handlung kann
der Roman wohl kaum einen jugendlichen Leser fesseln
Fazit: Zum kurzweiligen Leseabend zwischendurch vielleicht geeignet,
wird “Der Sohn des Waffenmeisters“ aber wohl leider kaum ein Klassiker
des Genres werden.
Stefan
Meduna
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