Ein
Roman in der die Autorin selbst mitspielt ist schon ein wenig ungewöhnlich.
Maja Schulze-Lackner alias Maja of Munich ist in der Münchner Mode-
und Promiszene tätig und da ist ihr schon zwangsläufig immer wieder
ein gewisser Rudolph Moshammer aufgefallen. Ihre Beziehung zum ehemaligen
Konkurrenten bezeichnet Schulze-Lackner als “freundliche Abneigung“
und daher beschreibt ihr Roman “Mosi“ die verstorbene Szenefigur
auch nicht allzu schmeichelhaft.
Die
Hauptfigur des Buches steht gerne im Mittelpunkt der Münchner
Szene und verkauft in seinem Laden “Carneval de Venise“
zu überhöhten Preisen bunte aber geschmacklose Herrenmode.
Besonders geschäftstüchtig ist Mosis Mutter Else, die
den Gästen zunächst ordentlich Alkohohl einflößt
und ihnen dann teure Modeartikel andreht. Else ist jedoch recht
traurig, dass ihr Rudili einfach nicht die richtige Frau finden
kann …
“Mosi“
ist weder ein Enthüllungs- noch ein satirischer Roman. Nah
an den Tatsachen (und garniert mit etwas Neid) beschreibt die Autorin
recht kurzweilig den Aufstieg der Münchner Kultfigur. Die nächtlichen
Eskapaden, wenn Mosi sich “auf den Wackel“ in die Homo-Stricher-Szene
begibt, deutet Schulze-Lackner nur an und bleibt auch hier “freundlich
abgeneigt“
Dieses
BUCH bei AMAZON bestellen, hier anklicken
Bei
ebay Bücher kaufen, hier anklicken
|