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Im Besitz des Kunsthaus Zürich befinden sich mehr als ein Dutzend
Werke von Claude Monet. Doch auch
durch ein ganz besonderes Ereignis hat das Museum eine sehr spezielle
Verbindung zum berühmtesten französischen Impressionisten. 1953
besuchte Dr. René Wehrli, der damalige Direktor des Kunsthauses,
bei Giverny, in der Nähe von Paris, besuchte, jenen Garten, der
Monet als blühendes Atelier unter freien Himmel diente. Er sollte
auf jener berühmten Japanischen Brücke,
die Monet in zahlreichen Gemälden verewigt hatte, fotografiert
werden. Prompt brach die Brücke ein und Wehrli landete inmitten
der Nachkommen jener Seerosen, die Monet ebenfalls immer wieder
in Öl variiert hatte.
Wohl auch aus diesem Anlass zeigt das Kunsthaus Zürich bis zum 27.2.2005
eine Ausstellung unter Motto "Monets Garten".
Zu sehen sind natürlich Monets wohl bekannteste Werke, die der Maler
in seinem Park in Giverny schuf, wie die meist mehrere Quadratmeter
großen Gemälde des Seerosenteichs. Monet malte sehr häufig immer
wieder die selben Motive, stellte sie aber zu unterschiedlichen
Tageszeiten dar und schuf so faszinierende Bilderserie, die erstmals
das Serielle in die Kunst einbrachten und später Serien-Künstler
wie Andy Warhol inspirierten. Die Ausstellung
in Zürich zeigt aber nicht nur Bilder, die Monet in seinem Garten
in Giverny schuf, sondern auch weitere Landschaftsbilder des Künstlers.
Wer es nicht nach Zürich schafft, findet mehr als schwachen Trost
in den großformatig reproduzierten Bildern und den umfassenden
Dokumentationen dieses Kataloges.
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