Der Umbau
des 1929 gegründeten New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) brachte
die Verantwortlichen der Berliner Nationalgalerie auf die Schnapsidee
einfach einmal arglos nachzufragen, ob sie nicht die Kernstücke des
Hauses für einige Monate bei sich unterstellen dürften. Aus Phantasie
wurde Wirklichkeit und vom 20. Februar bis 19. September 2004 waren
insgesamt 205 Prunkstücke der New Yorker Sammlung in Berlin zu sehen.
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Sinnvoll
untergliedert beginnt die Ausstellung mit den "Modernen Anfängen"
des Postimpressionismus und zeigt zunächst Bilder von Cézanne, Gaugin,
Seuraut, Seurat und Van Gogh. Schon recht bald sind Werke von Braque,
Kandinsky, Matisse und Picasso zu sehen und scheinbar ganz natürlich
geht es dann immer weiter bis hin zu Andy
Warhol. Der unscharfe Fotorealismus von Gerhard
Richter bildet schließlich den Abschluss.
Wer es nicht nach Berlin schaffte, kann trotzdem einen sehr plastischen
Eindruck von dieser bemerkenswerten Ausstellung bekommen. Dank dieses
voluminösen Katalog, der noch ergänzt wurde um Biographien von allen
100 ausgestellten Künstlern, ist es möglich gemütlich daheim die
Geschichte der modernen Kunst nachzuvollziehen.
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