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Die Seismolgin Ella Jordan hofft durch den Antritt einer Professur in Washington endlich etwas Ruhe in ihr rastloses Leben zu bringen. Doch sie wird gleich aus ihrer ersten Vorlesung gerufen und erhält ein einmaliges Angebot. Mit einem japanischen Spezial-U-Boot soll sie tiefer tauchen als je ein Mensch zuvor und merkwürdigen Signalen aus der Tiefsee buchstäblich auf den Grund gehen.
Noch vor einigen Jahren wäre ein Roman wie “Magma“ gleich als Taschenbuch
erschienen und hätte einen Monat lang die Möglichkeit gehabt sich
in der wild wuchernden Science-Fiction-Ecke zu behaupten. Mittlerweile
wuchert es dort kaum noch, gleichzeitig aber haben von deutschen
Autoren geschriebene Romane um abenteuerliche wissenschaftliche
Spekulationen kapitale Bestsellerchancen. Frank Schätzing, der
Mann der dafür verantwortlich ist, schreibt auch gleich ein paar
nette Worte für den “Magma“-Klappentext: “Ein spannender Mix aus
Fakten und Fiktion.“
Doch die Klasse von Schätzings “Der
Schwarm“ erreicht “Magma“ leider nicht, obwohl es ebenfalls
recht maritim zugeht. Zwar geizt Thomas Thiemeyer in der Tat nicht
mit Fakten und Fiktion, doch allzu sehr wie am Reißbrett
entworfen (bzw. in Hollywood abgeguckt) wirken Charaktere und
Situationen. Immerhin versteht Thiemeyer, der auch als Umschlagsillustrator
tätig ist (von ihm stammt auch das “Magma“-Cover), einiges
von Spannungsbögen und er hält den Leser durch gut getimte
Szenenwechsel bei der Stange.
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