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Wenn sich der "Lindenstraßen"-Vater Hans W. Geißendörfer
mit dem Pressesprecher der langlebigen Serie verbündet und ein Buch
anlässlich der 1000. Folge (Sendetermin: 5. Januar 2005) herausbringt, ist
ganz gewiss keine kritische Auseinandersetzung zu erwarten. Dies will der
Jubelband auch gar nicht sein und Subjektivität hat nicht nur Nachteile.
Angefangen von der ersten Folge "Herzlich willkommen"
(Sendetermin 8. Dezember 1985), mit der noch glücklich vereinten Familie
Beimer, werden auf 1.000 Seiten jeweils 3 bis 10 markante farbige Bilder
und eine knappe Inhaltsangabe zu allen Episoden der Endlosserie geboten.
Erstaunlich wie viel für den weiteren Handlungsverlauf der Serie wirklich
wichtige Dinge in den einzelnen Episoden passiert sind.
In Anbetracht des Umfangs war sicherlich keine bessere
Papierqualität kalkulierbar und die Abbildungen wirken daher meist
etwas matt. Dies ist aber auch schon der ein einzige Nachteil
dieses Prachtbandes, der im Anhang noch ein "Who is who"
und ein interessant zusammengestelltes "Lindenstraßen-Fotoalbum"
mit Porträts, Gruppenbildern und Luftaufnahmen vom Set bietet.
Trotz des (in Anbetracht des Umfangs dann doch gar nicht so hohen)
Preises ist "Lindenstraße - 1000 Folgen in Text und Bild"
ein schier unerschöpflicher Quell der Freude für alle jene, die
wöchentlich dabei sind.
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