Der
“Club of Times to Come” –eine Vereinigung politischer Extremisten-
kennt nur ein Ziel: die Vernichtung der Brigade Sieben. Dem steht
vor allem der beste Agent der Brigade im Wege: Lassiter. Doch der
Club hat ein tödliches As im Ärmel: Jay, Lassiters lange verschollener
Sohn.
"Lassiter“
wurde 1968 in den USA von Starautor Willis Todhunter Ballard (alias
Jack Slade) kreiert, seit 1970 reitet der Wildwest-Womanizer auch
für die deutschen Fans, und das mit fulminantem Erfolg. Für
die 2000. Ausgabe hat Top-Autor Horst Friedrichs einen ganz besonderen
Roman voller Reminiszenzen an klassische Lassiter-Romane
und auch bislang unbekannten Details aus der wildbewegten Vergangenheit
unseres Helden verfasst.
Zum
Jubiläum gibt’s in dieser Ausgabe als Gimmicks ein herausnehmbares
Poster, tolle Hintergrundartikel von Helmut Rohde und Gerold Schulz
sowie Auszüge aus einem hochinformativen Interview mit Autor Horst
Friedrichs aus dem Magazin Die
Sprechblase #219. In besagtem Magazin findet sich außerdem
ein großer Artikel (der, nebenbei bemerkt, von mir ist) über die
Lassiter-Historie sowie den historischen Jack Slade und
Lassiters literarische Vor- und Nachfahren. (In Sachen
Lassiter -Trivia gibt’s bei der Vielzahl an Romanen übrigens noch
eine Menge zu entdecken – meine Quizfragen an die Fans: In welchem
Lassiter-Roman trat Sergeant Finnewacker auf? Und in welchem
hatte Lassiter schockierenderweise gar eine homoerotische Anwandlung?
Die Antworten gibt’s bei meiner nächsten Lassiter-Rezension nachzulesen.)
Fazit:
Chapeau, Bastei! Das runde Lassiter-Jubiläum wird
mit dieser schönen Spezialausgabe wirklich würdig begangen.
Lassiter ist wie seine Kollegen Ronco, Billy Jenkins
oder Wyatt Earp längst in den Olymp der unsterblichen
Heftroman-Westernhelden aufgestiegen. Warum, macht auch der vorliegende
Roman von Horst Friedrichs schnell klar – ein erfrischend
modern geschriebener Wildwest-Thriller, der zu jeder Zeit bestens
zu unterhalten weiß. Das teilweise noch immer vorhandene Schmuddelimage
der Serie besteht völlig zu Unrecht - gerade für Skeptiker
lohnt sich ein Reinlesen. In dieser Story wird übrigens zum
ersten Mal in 42 Jahren das Geheimnis um Lassiters Vornamen
gelüftet. Er lautet… aber das müssen Sie nun wirklich
selber lesen.
Stefan
Meduna
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