Die 15-jährige
Berta hat genug vom provinziellen Heimatort Lauterbach, ihrem Bruder Klette und
dem meckernden Stiefvater. Sie versteckt sich in einem Möbelwagen und landet
prompt in Berlin. Dummerweise macht Klette seinem Namen alle Ehre und ist auch
dabei. In der Großstadt erlebt sie gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Jule
einige Abenteuer und ganz zum Schluss verschlägt es sie auch noch nach Palermo,
wo sie ihren Schwarm den Eisverkäufer Giacomo besuchen will.
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Zunächst
klang das Konzept dieses Buches wirklich nach einem spannenden Experiment.
Der Berliner Autor Sobo sollte seine Geschichte als Bleiwüste beginnen
und die Dichte der Illustrationen des Münchner Illustratoren-Duos
Laska (Gerhard Schlegel und Elke Reinhart, "Kaktus")
würde dann im weiteren Verlauf immer stärker zunehmen bis das Buch
zum Ende hin komplett zum Comic wird.
Doch leider zündet diese interessanten Idee im fertigen Produkt
leider nicht so recht, was auch am langweiligen Layout liegt. Sobo
erzählt eine erschreckend fade und spannungslose Story um nervige
Penner und eine noch nervigere Comicfigur namens Magic Bi. Da können
auch die flotten Laska-Zeichnungen nicht mehr viel retten. Das letzte
komplett als Comic gestaltete Italien-Kapitel will dann gar nicht
mehr so recht zum lahmen Auftakt passen und das Titelbild des Buches
wurde auch noch krampfhaft in Richtung der Vorabend-Kultserie "Berlin,
Berlin" zurechtgebogen.
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