Unter
dem Titel “Denn sie müssen nicht, was sie tun“ trat
am 12.12.1956 erstmals die “Münchner Lach- und Schießgesellschaft“
auf. Der umtriebige Sportreporter Sammy Drechsel schickte mit Ursula
Herking (die recht bald von Ursula Noack ersetzt wurde), Hans Jürgen
Dietrich, Klaus Havenstein und Dieter Hildebrandt eine Kabarett-Mannschaft
auf die Bretter, die sofort einschlug.
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Seitdem
folgte alljährliche im engen aber gemütlichen "Laden"
in München Schwabing ein neues Programm und daran anschließend
der Tourneebetrieb. Erst in den frühen Siebziger Jahren (und
später dann noch einmal zum Millennium hin) kam die Produktion
etwas ins Stocken, bevor mit Renate Küster, Rainer Basedow,
Henning Venske und Jochen Busse wieder ein Ensemble gefunden wurde,
das an die alten Erfolge anknüpfen konnte.
Das vorliegende Buch feiert das fünfzigjährige Jubiläum
von Deutschlands bekanntestem Kabarett. Neben Textauszügen
aus diversen Bühnenprogrammen sind vor allem die Interviews
mit Dieter Hildebrandt und dem Hausautor Klaus Peter Schreiner (den
es immer wieder auf die Bühne zog) äußerst lesenswert.
Ansonsten erzählen die Autoren die Historie des beständig
wechselnden Ensembles (und der Bundesrepublik) in manchmal etwas
arg blumigen Worten, haben aber etliche interessante kleine Anekdoten
zu bieten Auch die etwas wahllos erscheinende Gliederung und Bebilderung
des Buches wollen nicht voll überzeugen. Daher hoffen wir auf
eine verbesserte Neuauflage zum 75. Geburtstag der “Münchner
Lach- und Schießgesellschaft“.
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und Schießgesellschaft" bei ebay kaufen, hier anklicken
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