Der mittellose
Kunstmaler Adolf Hitler besucht im Wien des Jahres 1911 einen Vortrag von Karl
May zum Thema "Empor ins Reich der Edelmenschen". Danach besucht
Hitler den an einem Schwächeanfall und kurz darauf verstorbenen Schriftsteller
in seiner Garderobe und hört sich noch einen kleinen Privatvortrag an, den
Hitler gründlich missversteht und dann beschloss "Politiker zu
werden".
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Wenig
bekannt ist auch die Tatsache, dass Erich Honecker eine Tochter
hatte. Diese wurde Väterchen Stalin zuliebe Josefa getauft. Sie
verliebte sich in den romantischen südamerikanischen Liedermacher
Gerónimo Ibanez. Als dieser 1973 in Chile verhaftet wurde, bedient
sich Honecker diplomatischer Tricks um Ibanez freizubekommen. Er
macht ihn zum holländischen Staatsbürger. Doch der feurige Südamerikaner
hält es nicht lange aus in der tristen DDR.
Hitler und Karl May haben sich nie getroffen und Erich Honeckers
Tochter heißt in Wirklichkeit Sonja. Doch ansonsten hat sich Hans
Christoph Buch bei den spannend zu lesenden Kurzgeschichten in diesen
Buch sehr stark an die historischen Fakten gehalten und diese um
plausible Anekdoten ergänzt. Buch versteht sein Werk in dem neben
Stalin, Mao, Pol Pot und Che Cuevara auch Klaus Kinkel auftritt
als "Mosaik des Totallitarismus". Einige erklärende Fußnoten
oder ein umfangreiches Nachwort hätten die Lektüre dieses Buches
noch anregender gemacht.
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