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Schon
wieder ein neuer Grisham und nach "Die
Farm"schon wieder ein Buch ganz ohne Anwälte und Richter.
Diesmal versucht der Autor sich an einer leichten und lockeren
Weihnachtserzählung, die dann in einem kleinen gebundenen Büchlein
veröffentlicht wird, das getrost an liebe Freunde zum Fest der
Liebe verschenkt werden kann. Doch wer Grisham für einen Autor
glatter Mainstream, unterschätz ihn einmal mehr. Schon in "Die
Firma" lieferte er bissige Kritik an der (US-amerikanischen)
Arbeitswelt und schilderte wie eine große Anwaltsfirma junge Jura-Absolventen
mit der Aussicht auf eine Partnerschaft anfixte und dann gnadenlos
ausbeutete. Gegen diesen realen Schrecken verblassen alle Mafia-Thriller-Elemente
des Buches.
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Genauso ist es mit "Das
Fest". Hier geht es um ein älteres Ehepaar, das einmal im
Leben dem Weihnachtsstress entkommen möchte und sich während der
Festtage eine luxuriöse Kreuzfahrt gönnt. Es stößt in der Nachbarschaft
auf völliges Unverständnis als sie auf einen Tannenbaum verzichten
und gipfelt in Telefonterror und Briefdrohungen damit gefälligst
der Einheits-Plastik-Schneemann Frosty auf dem Dach angebracht
wird. Der Ruf der Straße steht schließlich auf dem Spiel. Wie
nicht anders zu erwarten, endet das Buch dann weihnachtlich und
versöhnlich. Doch dieses Happy End lässt trotzdem nicht die ebenso
bösen wie treffenden Attacken auf den automatischen und profitorientierten
Weihnachtsrummel vergessen, den Grisham im Mittelteil des Buches
platziert.
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Begnadigung
Die Bruderschaft
Die Farm
Die
Liste
Der Richter
Die Schuld Das Testament
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