Ein
durchschnittlicher Hollywood-Film ist eine straff durchkalkulierte
Angelegenheit. Die Anzahl der Großaufnahmen der Stars wird vorher vertraglich
festgelegt und prominenten Nebendarstellern wird mindestens eine saftige
dramatische Szene eingeräumt im Hinblick auf eine Change auf den Oscar für
den besten Nebendarsteller (besser wäre hier die wörtliche Übersetzung
"Unterstützender Darsteller").
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Wenn Hollywood seine Geschichten
schon den Stars unterordnet, hat das natürlich Einfluss auf die
Sehgewohnheiten der Zuschauer. So nehmen manche Kinobesucherinnen
blödsinnige (manchmal sogar faschistoide) Technik-Geschichten wie
"Top Gun" oder "Tage
des Donners" (hier geht´s nicht um ein Gewitter, sondern um
Autorennen) in Kauf um Tom Cruise lächeln zu sehen. Nicht ohne Grund
besteht Jean-Claude Van Damme daher auch darauf in jedem Gurken-Film
dem Publikum mindestens einmal seinen nackten Hintern zu zeigen.
Im vorliegenden sehr reich und teilweise auch farbig bebilderten
Buch schildern 20 Autorinnen und drei (schwule) Autoren ihre ganz
persönlichen Vorlieben im Hinblick auf Darsteller, Genres und Körperteile.
Dadurch entsteht eine ganz andere (und möglicherweise klarere) Sicht
auf die Leinwand..
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