Endlich ist es raus,
den Humorkritiker Heinz Mentz gibt es gar nicht. Sein regelmäßig in der Satire-Zeitschrift
"Titanic" abgebildetes Foto stammt von einem längst verstorbenen
Frankfurter Gastronom und die zugehörigen Texte lieferten Bernd Eilert, Eckhard
Henscheid und Robert Gernhardt. Innerhalb dieser Rubrik wird immer wieder
versucht herauszufinden, warum manche Dinge (und natürlich auch manche
Menschen) komisch sind und manche Dinge (und manche Menschen natürlich erst
recht) die komisch sein wollen einfach nur nerven.
Das
vorliegende Buch enthält jetzt die besten Texte Robert Gernhardts
aus der Humorkritik und ist ergänzt um verwandte Artikel, die nicht
aus der "Titanic" stammen. Dass manche der Texte schon
etwas älter (1979 - 1988) sind ist nicht weiter schlimm, denn die
besprochenen humoristischen (oder pseudo-lustigen) Werke haben manchmal
noch mehr Jahre auf dem Buckel.
Gernhardt
kann jedenfalls immer erklären, warum ein Buch, ein Film oder ein
Kabarettist nicht komisch ist. Schwieriger wird es schon, wenn er
verschämt zugeben muss, dass er über einen Witz lachen musste, aber
er partout nicht dahinter kommt warum.
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