Die Ferengis
hatten ihren ersten Auftritt innerhalb der TV-Serie "Star
Trek - The Next Generation" und sollten dort die, durch knuffige
Charaktere wie Worf, immer sympathischer gewordenen Klingonen als
furchterregende Gegner der Föderation ablösen. Doch so richtig Angst
hatte eigentlich niemand vor den kleinwüchsigen Kerlchen und ihren
himmelblauen Peitschen.
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Daher
wurden die Ferengis zu extrem gierigen Kreaturen, die für eine Handvoll
goldgepresstes Latinum ihre Großmutter verkaufen würden und sorgten
so für Lacher anstatt Furcht. So richtig bergauf ging es mit dem
Volk aber erst, als ein gewisser Quark eine gleichnamige Kneipe
auf der Raumstation "Deep
Space Nine" eröffnete und fest ins Ensemble der neuen "Star
Trek"-Serie integriert wurde. Für Quark und seine im Laufe
der TV-Serie immer zahlreicher werdende Verwandtschaft waren die
285 Erwerbsregeln (wie etwa "Zufriedenheit wird nicht garantiert")
Grundlage ihrer Lebensführung.
Das vorliegende Werk ist nicht das erste Buch über diese Erwerbsregeln.
Bereits 1997 erschien ein von Ira Steven Behr verfasstes Heyne-Minibuch
(ISBN 3-453-12120-19) zu diesem Thema. Doch dort waren fast gänzlich
ohne Erklärungen lediglich 70 dieser Regeln enthalten. Jetzt hat
der "Star Trek"-Drehbuchautor Behr gemeinsam mit seinem
Kollegen Robert Hewitt Wolfe ein deutlich umfangreiches Buch verfasst.
Dieses Buch enthält zwar nur unwesentlich mehr Erwerbsregeln (75).
Diese werden aber durch die Wiedergabe von Ferengi-Mythen erläutert.
So ist zur perfekten Erklärung der Regel 82 ("Je dürftiger
das Produkt, um so höher der Preis") eine Abbildung von Behrs
zuvor erschienen eher dünnen Ferengi-Buch beigefügt.
Doch Spaß beiseite: Aufmerksamen Treckern (wie Trekkies ja lieber
genannt werden wollen) wird zweifelsohne auffallen, dass die einmal
laut und deutlich von Quark geäußerte Erwerbsregel 98 fehlt, die
da lautet: "Jedermann hat seinen Preis".
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