In der Geschichte
"Der große Rennschwindel" wettet der Mogul von Westminster mit
seinen bedeutenden Freunden darum, dass er beim Pferderennen jeden beliebigen
Favoriten siegen lassen kann. Er engagiert hierfür einen "Saboteur mit
übersinnlichen Verbindungen". Dieser setzt "nur für Pferde
wahrnehmbare Kleinradfahrer mit Feuerwerk" ein. Dadurch gewinnt ein
kleines Mädchen auf einem Holzpferd, dem der Mogul eingeredet hat, sie
"müsse ihrer kranken Oma ein Fresspaket bringen".
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Von
allen Beiträgen dieses kleinen Büchleins gelingt es dieser launig
bebilderten Geschichte am besten, den ganz besonders durchgeknallten
Surreal-Humor von Eugen Egner (geboren 1951 in Ingelfingen / Württemberg)
zu vermitteln. Die restlichen Beiträge verblassen leider ein wenig
neben all den irrwitzigen Onepagern, die Egner für Magazine wie
"Titanic" oder "Eulenspiegel schuf.
Eugen Egner ("Die
Eisenberg-Konstante") setzt seine seltsamen Ideen meist
in Form von Cartoons um. Hierbei sind Zeichnung, Farbe, Idee und
eine passend unpassende Bildunterschrift ("Der Stoffbär stellt
ihre Flucht fest und verübt mit einem Gemüsemesser Selbstmord, Holzwolle
tritt aus.") gleichermaßen wichtig. Wenn Egner sich nun, wie
in diesem Buch, nur auf schwarzweiße Zeichnungen (die auch noch
""zusammenhängende" Geschichten erzählen wollen)
oder gar auf Prosatexte reduziert, stellt sich leider nur ein unnötig
begrenztes Vergnügen ein.
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