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Kürzlich machte ich auf einem Frankreich-Urlaub die Erfahrung,
dass es nicht sonderlich problematisch ist tagsüber einige Biere zu kippen,
abends dann stufenlos auf den ebenso schmackhaften wie erschwinglichen
Tischwein umzusteigen und als Absacker noch ein Bierchen zu trinken. Zuvor
geistern immer wieder seltsame Regeln wie "Bier auf Wein, das lass
sein!" im Hinterkopf herum.
Jürgen Brater hat jetzt einige dieser Mahnsprüche zusammen getragen
und hinterfragt. Er schildert dabei sowohl den Ursprung der Regeln
als auch die Ergebnisse aktueller Untersuchungen, die meist alles
in Frage stellen. Brater weist nach, dass Karotten keineswegs
gut für die Augen sind, Zitronen- und Orangenschalen auf den Kompost
gehören und fordert auch "echte Jungs" dazu auf einmal
heftig zu Weinen um nicht in abgrundtiefe Depressionen zu stürzen.
Doch noch kurz zurück
zum Alkohol: Meinen "Verdauungsschnaps" nach schweren Essen lasse
ich mir nicht nehmen, auch wenn er vielleicht das "Fett langsamer
aufspalten" sollte. Überhaupt müssen Traditionen eher Spaß als Sinn
machen!
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