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Der einstige arkonidische Kristallprinz Atlan
wird einmal mehr unsanft durch seinen Roboter-Handlanger Rico
aus seinem seligen Langzeitschlummer in der altbekannten Tiefseekuppel
geweckt. Mittlerweile sind wieder einige hundert Jährchen ins
Land gezogen, wir schreiben inzwischen das 2.Jahrtausend vor Christus
(bzw. wir würden es nach heutiger Zeitrechnung schreiben). Wieder
einmal zieht es Atlan nach Ägypten, ein Land, dem er sich seit
jeher besonders verbunden fühlt. Die Nachricht von einem mysteriösen
"hellen Volk“ er weckt in ihm die Hoffnung, es könnte sich
um außerirdische Landsleute von ihm handeln.
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Ist das die langersehnte Chance für ihn, endlich "nach Hause
zu telefonieren“? Herz, was willst Du mehr? Die Rückkehr der klassischen
Atlan-Zeitabenteuer, dazu noch aus der Feder von Hans
Kneifel, einem Autor der alten Garde aus jenen Zeiten, als die
Romane aus dem Perry-Rhodan-Universum noch gut anstatt
nur gutmenschlich waren. Das ist auch schon irgendwie ein Zeitabenteuer
für sich. Auch wenn Kneifel Atlan nicht erfunden hat,
für den Arkoniden ist er das, was Carl Barks für Donald Duck
war – erst durch ihn gelangte der Charakter zu seiner wahren Größe.
Das herrliche SF-Abenteuerspektakel alter Schule (das ist, wohlgemerkt,
als Kompliment zu verstehen) ist jedenfalls eine eindeutige Empfehlung.
Kneifels Sprachgewandtheit bei den Atlan-Romanen ist
unübertroffen. Dazu noch jede Menge Spannung, Dramatik und Humor
vor einer penibel recherchierten historischen Kulisse – so macht
man das, liebe zeitgenössische Autoren. Auch der zweite Band der
Tamaran-Trilogie (von Christian Montillon) liegt mittlerweile
vor.
Stefan Meduna
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