Während
das kürzlich im selben Verlag erschienene "Buch
der Bücher" sich im Bereich Literatur sowohl mit den Schöpfern
als auch ihren Schöpfungen auseinandersetzt, beschäftigt sich dieses
Lexikon eher mit den Malern als mit ihren Werken.
Das
Buch versteht sich daher auch als Ergänzung zu Harenbergs "Museum
der Malerei", das auf ebenfalls über 1000 Seiten 525 Werke
von 370 Malern abbildet und analysiert. Das "Malerlexikon"
hingegen enthält die Biographien von mehr als 1000 Malern aus 700
Jahren und die reichhaltige Bebilderung besteht dabei meist aus
Fotos, Porträts und Selbstporträts und nur selten aus den im Titel
angekündigten "Schlüsselwerken" der enthaltenen Künstlern.
Die
von mehr als siebzig verschiedenen Autoren erstellten Biographien
sind leider manchmal längst nicht so klar aufgebaut wie das Buch
gegliedert ist. Die hastig Fakten aufzählenden Texte erleichtern
dabei nicht immer den Zugang zum Werk der besprochenen Künstler.
Dass die Biographien dann meist auch noch mit Faksimiles der Maler-Signaturen
verziert sind, mutet hingegen eher etwas kindlich an. Doch ansonsten
hat das Buch, auch durch die zahlreichen gut gegliederten Leben/Werk-Tabellen,
einen sehr hohen Gebrauchswert und lädt zum anregenden Blättern
ein.
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