Das Familienjuwel

Die kleine reiche Donna Peyton (Donna Butterworth) wird plötzlich zur Waise. Einer ihrer sechs schrulligen Onkel soll zu ihrem Vormund ernannt werden. Um zu entscheiden, welcher davon der ideale Kandidat ist, stattet die neun Jahre alte Donna jedem einen Besuch ab. Doch die Wahl wird nicht leicht und ist für den zukünftigen Stiefvater zudem noch mit einer 30-Millionen-Dollar-Erbschaft abgesehen.

Das Familienjuwel

Nachdem er sich 1963 in Der verrückte Professor in einer Doppelrolle selbst sehr erfolgreich inszenierte, setzte Jerry Lewis zwei Jahre später noch ordentlich was drauf. In Das Familienjuwel übernahm er die Rollen aller sechs Onkel, die aus höchst unterschiedlichen Berufsgruppen (Seebär, Clown, Fotograf, Pilot, Detektiv und Gangster) stammen. Außerdem spielte Jerry Lewis noch den Chauffeur Willard Woodward, der sich rührend um die kleine Donna kümmert.

Das Familienjuwel Das Familienjuwel enthält einige der komischsten Momente im Filmschaffen von Jerry Lewis. Das Highlight ist zweifelsohne der von ihm verkörperte Bruchpilot, der (wenn er nicht gerade hinter seinem eigenen Flugzeug herrennt) so turbulent fliegt, dass dadurch sogar das Geschirr beim im Bordkino gezeigten Film vom Tisch fällt. Nicht schlecht sind auch die tatsächlich vom ihm ausgeführten Billardtricks des Chaos-Detektivs.

Das Familienjuwel

Zudem wird die teilweise irre komische Nummernrevue auch noch durch eine solide (und gelegentlich auch recht rührende) Rahmenhandlung zusammengehalten. Insgesamt hat sich dieser Film sehr viel besser gehalten als viele seiner heute oft etwas sehr albern wirkenden Solo-Filme, in denen er ohne Dean Martin auftrat.

Das Familienjuwel

Extras der DVD: Audiokommentar von Jerry Lewis und Steve Lawrence, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Screentest von Donna Butterworth (10:43 min), Ein sehr komischer Screentest von Jerry Lewis im Kostüm des Gangsters Bugs Peyton (0:52 min), 2 Bloopers (1:01 min) und der US-Trailer (2:32 min)

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Jerry Lewis

Eine DVD-Box von Paramount enthält sechzehn Filme von Jerry Lewis, die zwischen 1953 und 1965 entstanden sind. Dadurch kann nachvollzogen werden, wie sich die Karriere des sympathischen aber manchmal auch arg zappeligen Komikers entwickelt hat.

Jerry Lewis

Seine ersten sechzehn Spielfilme drehte Lewis gemeinsam mit Dean Martin, mit dem er ab 1946 bereits  große Erfolge mit Bühnenauftritten feierte. Aus heutiger Sicht sind jene Filme, in denen der oft an eine aufgedrehte Cartoon-Figur erinnernde Jerry Lewis vom coolen Dean Martin etwas neutralisiert wird, sehr viel besser zu ertragen als so manches später entstandene Solowerk von Lewis.

Jerry Lewis

Aus dieser Zeit sind in der DVD-Box vier Filme enthalten. Der Tollpatsch (The Caddy, 1953) handelt hauptsächlich vom Golfspielen. Der Schwarzweiß-Film bietet aber auch zeitnah einen Eindruck davon, was für ein herrliches Chaos Martin & Lewis bei ihren Live-Auftritten angerichtet haben.

Jerry Lewis

Einen großen Moment hat Dean Martin, wenn er stilecht in einem italienischen Restaurant mit Großfamilie seinen wohl bekanntesten Hit That’s Amore schmettert, wobei es Jerry Lewis nicht lassen kann mit quakender Stimme ebenfalls When the moon hits your eye like a big pizza pie zu singen…

Jerry Lewis

Die Paramount-Box enthält außerdem noch die letzten vier Filme, die Martin und Lewis gemeinsam drehten. Bei Der Gangsterschreck / Man ist niemals zu jung (You’re Never Too Young, 1955) ist vielleicht am bemerkenswertesten, dass es sich hier um eine Art Remake von Der Major und das Mädchen handelt. Billy Wilder ließ in diesem Film Ginger Rogers eine Frau spielen, die sich – da sie nur noch genug Geld für eine Kinderfahrkarte hat – als kleines Mädchen ausgibt und prompt in einer Kadettenanstalt landet.

Jerry Lewis

In Der Gangsterschreck ist Jerry Lewis als Friseurlehrling Wilbur Hoolick zu sehen, der sich als kleiner Junge verkleidet, um einem von Raymond Burr (Fenster zum Hof) verkörperten Gangster zu entkommen. Die Flucht führt ihn in eine Privatschule für Mädchen, in der auch der von Dean Martin verkörperte Lehrer Bob Miles tätig ist…

Jerry Lewis

Danach drehten Martin und Lewis die sympathische Westernkomödie Wo Männer noch Männer sind (Pardners,1956). Bemerkenswerter sind jedoch ihre beiden letzten und zugleich besten Filmen, denn diese wurden von Frank Tashlin (The Girl Can’t Help It) inszeniert, der seine Erfahrung als Looney-Tunes-Trickfilmregisseur mit einbrachte.

Der AgentenschreckDer Agentenschreck (Artists and Models, 1955) ist möglicherweise das beste Team-Up von Lewis und Martin, was auch daran liegen kann das an ihrer Seite Shirley MacLaine (in ihrem – nach Hitchcocks Immer Ärger mit Harry – erst zweiten Leinwandauftritt) agierte.

Der Agentenschreck

Eine köstliche Szene, in der zunächst Dean Martin die Schnulze Innamorta in seiner unvergesslichen Art schmettert, bevor dann Shirley MacLaine das Lied aufgreift und Jerry Lewis damit so heftig anbalzt, dass dieser immer wieder (und immer spektakulärer) eine Treppe herunterfällt, hat Tashlin herrlich grotesk in Cartoon-Manier inszeniert.

Jerry Lewis

Mit Alles um Anita (Hollywood or Bust, 1956) hieß es Abschied nehmen. Frank Tashlin inszenierte den letzten Film von Martin und Lewis als Roadmovie. Der Kleinkriminelle Steve Wiley (Martin) versucht durch Tricksereien bei einer Lotterie einen Chrysler zu gewinnen, doch er hat die Rechnung ohne den naiven Malcolm Smith (Lewis) gemacht, der tatsächlich im Besitz des Gewinner-Los ist. Das ungleiche Duo teilt sich das Auto und bricht zusammen mit der dänische Dogge Mr. Bascomb nach Hollywood auf, denn Malcolm möchte unbedingt Anita Ekberg kennenlernen…

Jerry Lewis

Tashlin garnierte den Film mit zahlreichen oft auch etwas surrealen Slapstick-Szenen. Doch es gelang es ihm auch Sympathien zu wecken für den halbseidenen Steve und den aufgedrehten Nervbolzen Malcolm. Die Schilderung der sich langsam aufbauenden Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern ist das Rückgrat des sehr komischen Films. Es ist kaum zu glauben, dass Dean Martin und Jerry Lewis im Film zwar perfekt harmonieren, aber kein Wort miteinander gewechselt haben, wenn die Kamera nicht lief.

Jerry Lewis

Frank Tashlin half Jerry Lewis anschließend  dabei seine Solokarriere anzukurbeln und inszenierte mit ihm weitere fünf Filme, die abgesehen von Geld spielt keine Rolle (It’s Only Money, 1963) alle in der Paramount-Box enthalten sind. Es würde den Rahmen sprengen die von Tashlin stilsicher in Szene gesetzten und unberechenbar komischen Filme Der Babysitter (Rock-A-Bye Baby, 1958), Aschenblödel (Cinderfella, 1959) und Der Tölpel vom Dienst (The Disorderly Orderly, 1964) zu würdigen.

Jerry Lewis

Stellvertretend möchte ich daher Frank Tashlins The Geisha Boy von 1958 hochleben lassen. Jerry Lewis ist hier als Zauberkünstler Gilbert „The Great“ Wooley zu sehen, der zusammen mit dem Hasen Harry zur Truppenbetreuung nach Japan geschickt wird. Dort legt er sich mit dem kommandierenden Offizier an und muss zur Strafe die in Korea kämpfenden US-Soldaten unterhalten.

Jerry Lewis

Auf der Höhe seiner Kunstfertigkeit zeigt Frank Tashlin, wie Jerry Lewis im Frack und mit Zylinder versucht einsam ihre Stellung haltende Frontkämpfer durch billige Zaubertricks zu verblüffen. Diese nur geringfügig durch Surrealismus kaschierte Kritik an der US-Außenpolitik wird auch nicht durch die im Zentrum des Films stehende sentimentale, aber durchaus mitreißende, Geschichte über ein Waisenkind neutralisiert.

Jerry Lewis

Nicht ohne ist auch der Gastauftritt von Sessue Hayakawa, der das selbe Kostüm wie ein Jahr zuvor in Die Brücke am Kwai trägt und in seinem Swimmingpool ebenfalls eine Brücke bauen lässt.

Jerry Lewis

Bei Hallo Page! (The Bellboy) spielte Jerry Lewis 1960 nicht nur die Hauptrolle, sondern führte auch Regie. Der mit 69 Minuten ausgesprochen kurz ausgefallene Schwarzweiß-Film spielt in einem Luxushotel hat kaum Handlung, sondern ist eine teilweise originell in Szene gesetzte Sketch-Revue und der einen Pagen spielende Lewis kommt dabei kaum zu Wort.

Jerry Lewis

Die Paramount-Box enthält mit Zu heiß gebadet / Der Frauenhasser (The Ladies Man, 1961), Der Bürotrottel (The Errand Boy, 1961) und Die Heulboje (The Patsy, 1964) weitere mehr oder weniger gelungene Filme, in denen sich Jerry Lewis selbst in Szene setzt.

Der verrückte Professor

Auch seine beiden besten Regiearbeiten sind enthalten. Bei Der verrückte Professor (The Nutty Professor, 1963) variierte Lewis die Geschichte um Dr. Jekyll und Mr. Hyde und erzählt vom trotteligen Professor Julius Kelp, der sich mit Hilfe einer Chemikalie in den begnadeten Nachtclub-Entertainer Buddy Love verwandelt. Während Lewis in der Titelrolle mit Brille und falschen Zähnen herumkaspert, legt er als Buddy Love eine gelungene Dean- Martin-Parodie hin.

Das Familienjuwel

Zwei Jahre nach dieser Doppelrolle setzte Jerry Lewis noch ordentlich was drauf. In Das Familienjuwel (The Family Jewels, 1965) übernahm er die Rollen von sechs Brüdern, die aus höchst unterschiedlichen Berufsgruppen (Seebär, Clown, Fotograf, Pilot, Detektiv und Gangster) stammen. Außerdem spielte Jerry Lewis noch den Chauffeur Willard Woodward, der sich rührend um die kleine Millionenerbin Donna kümmert, die einen ihrer Onkels als Vormund auswählen soll.

Das Familienjuwel

Das Familienjuwel enthält einige der komischsten Momente im Filmschaffen von Jerry Lewis. Das Highlight ist zweifelsohne der von ihm verkörperte Bruchpilot, der (wenn er nicht gerade hinter seinem eigenen Flugzeug herrennt) so turbulent fliegt, dass dadurch sogar das Geschirr beim im Bordkino gezeigten Film vom Tisch fällt. Nicht schlecht sind auch die vom Jerry Lewis ausgeführten Billardtricks des Chaos-Detektivs. Genau wie in den Filmen von Frank Tashlin wird auch diese teilweise irre komische Nummernrevue durch eine solide (und gelegentlich auch recht rührende) Rahmenhandlung zusammengehalten.

Jerry Lewis

Als „aktuellstes“ Werk ist in der Box mit Boeing-Boeing (1965) auch noch ein recht ungewöhnlicher Film mit Jerry Lewis enthalten. Hier spielt Tony Curtis den Journalisten Bernard Lawrence, der in seinem Appartement in Paris Liebesbeziehungen mit gleich drei Stewardessen unterhält, die nichts voneinander wissen. Lawrences ausgeklügelter Terminkalender gerät durcheinander, nachdem Lufthansa, Air France und British United als Arbeitgeber der drei Damen schnellere Flugzeuge einsetzen.

Jerry Lewis

Zusätzliche Komplikationen entstehen dadurch, dass auch noch Lawrences Kumpel Robert Reed auftaucht. In dieser Rolle spielt Jerry Lewis nur die zweite Geige. Am Humor dieser recht glatt in Szene gesetzten Boulevardkomödien-Verfilmung hat der Zahn der Zeit genagt. Es ist zu vermuten, dass es Jerry Lewis gereizt hat, doch noch an der Seite von Tony Curtis zu spielen, da er es sich nie verziehen hat, jene Rolle in Billy Wilders Manche mögen’s heiß abgelehnt zu haben, für die Jack Lemmon 1959 eine Oscar-Nominierung erhalten hatte…

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Carl Barks: Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht

Alle Jahre wieder veröffentlicht die Egmont Comic Collection eine in Kunstleder gebundene Sammlung mit festlichen Geschichten aus dem Hause Disney. In diesem Jahr trägt die 180-seitige Anthologie den Titel Walt Disneys besinnliches Weihnachtsfest, wobei verwundert, dass keine Geschichte von Carl Barks enthalten ist. Doch für Fans des Duckman gibt es als Parallel-Veröffentlichung ein nettes, kleines Weihnachtsgeschenk.

Carl Barks: Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht

Unter dem Titel Donald Duck and the Christmas Carol erschien 1960 in der Reihe Little Golden Books ein Bilderbuch, zu dem Barks sehr viel weniger beigetragen hat, als die prominente Nennung seines Namens auf dem Cover dieser Neuausgabe vermuten lässt. Genau wie beim im selben Jahr veröffentlichten Bilderbuch Uncle Scrooge: The Lemonade King stammen die plastisch kolorierten Reinzeichnungen von Norm McGary, der seinerzeit als einziger Künstler im Impressum genannt wurde.

Carl Barks: Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht

Auch die Geschichte stammt nicht von Barks, sondern von Annie North Bedford, die für die Little Golden Books harmlose Storys mit bekannten Figuren wie Bugs Bunny oder Frosty dem Schneemann verfasste. Donald Duck and the Christmas Carol ist eine Adaption der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens über den geizigen Ebenezer Scrooge. Diese Figur inspirierte Barks zu seiner reichsten Ente der Welt, die im Original Scrooge McDuck heißt.

Carl Barks: Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht

Annie North Bedford hat die Geschichte von Dickens gnadenlos geglättet und nimmt keinerlei Rücksicht darauf, wie Barks seine Figuren charakterisiert hat, bzw. hat wahrscheinlich keinen einzigen seiner Comics gelesen. Die Autorin erzählt davon, wie sich Tick, Trick und Track als harmlose Geister verkleiden, die Dagobert schließlich dazu bringen sich über Weihnachtsgeschenke zu freuen.

Carl Barks: Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht

Carls Barks steuerte zum Kinderbuch nur die Vorzeichnungen bei, doch eins seiner Bilder griff er später noch einmal auf. 1974 tauchte der einen mit Schnee bedeckten Sack voller Geld tragende Onkel Dagobert im Zentrum des Barks-Ölgemäldes Season to Be Jolly auf. Dieses Werk ist auf dem Cover der Egmont-Edition von Donald Duck and the Christmas Carol zu sehen. Gezeigt wird jedoch nur ein Ausschnitt des Gemäldes, wodurch weder der traurige Weihnachtsmann, der trinkende Obdachlose noch das bettelnde Mädchen aus Kummersdorf zu sehen sind.

Carl Barks: Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht
Alle Abbildungen: © Egmont Ehapa, © Disney

Bei Egmont trägt das Buch den Titel Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht, der auch ursprünglich für das Little Golden Book vorgesehen war. Die Edition wurde durch den Abdruck von vier Onepagern noch etwas angedickt. Drei dieser Weihnachts-Comics stammen von Carl Barks, einer vom Spanier Paco Rodriguez. Außerdem sind noch einige gut recherchierte Kurztexte enthalten, wodurch die Veröffentlichung zu sehr viel mehr als der Neuauflage eines seichten Vorlesebuchs geworden ist.

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Der Hofnarr

Um die schöne Jean zu beeindrucken wäre der harmlose Komödianten Hubert Hawkins so gerne ein Held wie sein großes Vorbild “Der schwarze Fuchs“. Die große Chance für Hawkins kommt, als in die Rolle von Giacomo, dem König der Narren und Narr der Könige, schlüpft. So getarnt schmuggelt er sich an den Hof des schurkischen Königs Roderick um dem wahren Thronfolger, einen Säugling mit purpurnen Muttermal am Popo, zum Throne zu verhelfen…

Der Hofnarr

Der Hofnarr von 1955 ist ein zeitloser Klassiker und überzeugt sowohl als prächtig ausgestatteter Abenteuerfilm wie auch als beschwingtes Musical. Doch in erster Linie ist der Film eine turbulente Komödie, in der Danny Kaye (Die fünf Pennies) die wohl beste Leistung seiner Karriere erbringt.

Der Hofnarr

Auf der deutschen Tonspur (die zum Glück die Songs in der Originalfassung belässt) überzeugt Georg Thomalla einmal mehr als kongenialer Synchronkomiker (man denke nur an “Der Becher mit dem Fächer, der Kelch mit dem Elch“).

Der Hofnarr

Unvergessen ist jene Szene in der der Hofnarr durch Hypnose zu einem arroganten Meisterfechter wird, sich aber nach jedem Fingerschnippen wieder in einen Idioten mit Schwert in der Hand zurückverwandelt.

Der Hofnarr

Hierfür trainierte Danny Kaye so hart, dass selbst Basil Rathbone (Robin Hood, Im Zeichen des Zorro), der beste Schwertkämpfer Hollywoods, zum Parieren einer besonders rasanten Abfolge von Hau- und Stechbewegungen von Kayes Fechtlehrer gedoubelt musste.

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Batman – Die Maske im Spiegel

Wie bei Black-Label-Büchern üblich, so bedeutet es auch hier bei Panini: Erwachsen und düster – dunkle Farben, dunkle Motive und dunkle Andeutungen.

Batman - Die Maske im Spiegel

Neben Bruce Wayne spielt Leslie Thompkins die Hauptrolle. Am Ende jeder Nacht sucht er sie auf um sich nach Prügeleien mit Straßenkriminellen von ihr zusammenflicken zu lassen. Aber nicht nur das lässt sie ihm angedeihen, sondern sie setzt sich auch psychologisch mit ihm auseinander. Die Gespräche geben einen seltenen – aber sehr gekonnten – Einblick in seinen Werdegang.

Batman - Die Maske im Spiegel

Jeder, der auch nur ein rudimentäres Wissen über Batman hat, weiß, dass es sich um eine Figur handelt, die aus ihrem Trauma heraus entstanden ist und sich durch dieses definiert. Dieses Trauma zu erforschen, indem man den Schaden, den es Batman/Bruce Wayne zugefügt hat, benennt, anstatt seinen Zweck zu verherrlichen, ist eine wichtige Entscheidung. Sie gibt den Ton für diese Geschichte vor.

Batman - Die Maske im Spiegel

Während Dr. Thompkins auf einer Therapie für Bruce besteht, werden die Dinge für Batman immer komplizierter. In der bisher relativ kurzen Zeit, in der er aktiv ist, hat er begonnen, Gotham City zu beeinflussen, und das hat ihm einige Feinde eingebracht – und nicht nur kriminellen Elemente, wie man es erwarten würde.

Batman - Die Maske im Spiegel

Das GCPD schaut sehr skeptisch auf sein Handeln, und darüber hinaus sind auch einige aus der Wirtschaftselite der Stadt nicht begeistert. Allen voran Wesker (sein Sohn Arnold ist im DC-Universum als Ventriloquist/Bauchredner bekannt – seine Rolle hier ist noch nicht ganz klar, er wird aber schon als sehr gestört dargestellt).

Batman - Die Maske im Spiegel

Zu allem Übel begeht ein als Batman gekleideter Betrüger drei brutale Morde, die den Anschein erwecken, dass Batman zu einem Monster geworden ist, das gefangen genommen werden muss. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt dieses Rätsel zu lösen und damit Batman zu retten. Es ist diese Dualität, die „Rettung“ von Bruce Wayne und die „Rettung“ von Batman, die für ein interessantes Auf und Ab sorgt. Außerdem ist da ist auch noch die junge Polizistin Blair Wong, die bei ihren Untersuchungen sich so ihre eigenen Gedanken macht zu Bruce Wayne.

Batman - Die Maske im Spiegel

Im ersten Hardcover-Band präsentieren Autor Mattson Tomlin und Zeichner Andrea Sorrentino den spannenden Auftakt der komplexen Geschichte eines Dreiteiler. Die Personen werden gekonnt in Stellung gebracht und es ist unmöglich vorherzusagen, wie das Ende sein wird.

Norbert Elbers

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Cash Truck

Ein Mann, den seine Kollegen nur H nennen, hat sich in Los Angeles erfolgreich bei der auf Geldtransporte spezialisierten Firma Fortico Security beworben. Gleich bei seinem ersten Einsatz wird der “Cash Truck“ überfallen, doch H erledigt die Angreifer mit einer fast schon unheimlichen Perfektion. Nach und nach wird klar, warum sich der wortkarge Einzelgänger ausgerechnet die Tätigkeit bei Fortico Security ausgesucht hat…

Cash Truck

Nach seiner mehr als seltsamen Version der Legende von King Arthur und der nicht besonders inspirierten Realfilm-Version des Disney-Animationsfilms Aladdin mit Will Smith, versuchte Guy Ritchie (Sherlock Holmes) zu seinen Gangsterfilm-Wurzeln zurückzukehren. Dies gelang ihm mit The Gentlemen, trotz Traumbesetzung (Matthew McConaughey, Colin Farrell und Hugh Grant) nur bedingt.

Cash Truck

Sehr viel überzeugender geriet seine Zusammenarbeit mit Transporter Jason Statham, mit dem er bereits seine britischen Frühwerke Bube, Dame, König, grAS (1998), Snatch – Schweine und Diamanten (2000) und Revolver (2005) drehte.

Cash Truck

Statham ist die Idealbesetzung für den großen Schweiger, der im richtigen Moment immer eine Überraschung parat hat. Auf der Grundlage des Drehbuchs eines französischen Films von 2004 gelang Guy Ritchie eine souverän auf mehreren Zeitebenen spielender Thriller mit knalliger Action und einem alle Erwartungen erfüllenden Finale.

Cash Truck

Die Blu-ray von Studiocanal enthält neben dem 119-minütigen Hauptfilm noch die  deutschsprachigen Kurzdokus „Guy Ritchie“ (1:25 min), „Der Cast“(1:35 min) und “Making of Cash Truck“ (4:36 min), sowie den deutscher Trailer (2:31 min)

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Fawlty Towers

Parallel zu seiner Tätigkeit bei Monty Python schrieb sich John Cleese 1975 auch noch die Rolle des trottelig-pompösen Hotelbesitzers Basil Fawlty auf den langen Leib.

Fawlty Towers

Als Co-Autorin und Darstellerin des Zimmermädchens Polly war seine damalige Gattin Connie Booth mit von der Partie. Den bedauernswerten spanischen Kellner Manuel (Mr. Fawlty gibt vor spanisch zu können) spielt der deutschstämmige Andrew Sachs und als genervte (und nervige) Mrs. Fawlty vervollständigt Prunella Scales das Quartett.

Fawlty Towers

Von Fawlty Towers entstanden insgesamt nur 12 Episoden, doch diese haben es in sich. So versucht der durchgeknallte Basil beim Bedienen seiner deutschen Gäste unter dem Motto Don’t mention the war! nicht über den Zweiten Weltkrieg zu sprechen. Dabei verhaspelt sich immer wieder, gibt seinen Gästen dafpr die Schuld (You invaded Poland!) und variiert schließlich sogar seinen berühmten “Silly Walk“ zum Stechschritt.

Fawlty Towers

Speziell diese Szenen sind natürlich nicht wirklich zu synchronisieren, doch insgesamt ist die deutsche Bearbeitung von SAT.1 besser als ihr Ruf. Richtig genießen sollte man die Serie jedoch im Original. Dies ist zum Glück dank zahlreicher DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen möglich. Auf alle Fälle ist Fawlty Towers ein einzigartiges Vergnügen.

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True Grit

Den einzigen Oscar während seiner langen Karriere erhielt John Wayne 1969 für seine Darstellung des versoffenen Marshalls Reuben J. „Rooster“ Cogburn in True Grit. Wenn die selbe – auf einem Roman von Charles Portis basierende – Geschichte von den Coen Brüdern mit Jeff Bridges verfilmt wird, ist alles Mögliche zu erwarten (inklusive einer Ku-Klux-Klan-Tanzeinlage), aber ganz gewiss kein knallharter “klassischer“ Western. Doch genau das ist True Grit tatsächlich geworden.

True Grit

Wie einst in ihrem (vor True Grit!) wohl besten Film Fargo verzichten die Coens ganz auf surreale Mätzchen und konzentrieren sich auf eine bleihaltige Geschichte. Die eigentliche Hauptrolle spielt dabei nicht Jeff Bridges (auch wenn er als schießwütiger Saufbold mit rauer Stimme alle Register zieht) oder der als prahlerischer Texas Ranger LaBoeuf auftretende Matt Damon, sondern die 14-jährige Hailee Steinfeld (Hawkeye).

True Grit

Sie verkörpert eine gewisse Mattie Ross, deren Vater vom Banditen Torn Chaney erschossen wurde und die alles dransetzt, damit dieser seine gerechte Strafe erhält. Mattie heuert nicht nur Rooster Cogburn an, sondern lässt es sich nicht nehmen diesem bei der Banditenjagd zu begleiten. Hailee Steinfeld spielt diese Rolle nicht als altkluges nerviges Kind, sondern als ernsthafter zu allem entschlossener Racheengel, der sich nicht von seinem Vorhaben abbringen lässt. Sie ist der eigentliche Star des Filmes!

True Grit

1975 war John Wayne noch einmal als Rooster Cogburn zu sehen. in Mit Dynamit und frommen Sprüchen agierte er an der Seite von Katherine Hepburn. Die Rechnung, dass daraus eine Wildwest-Neuauflage von African Queen werden könnte, ging nicht ganz auf. Dennoch wäre ein von den Coens in Szene gesetztes Mit Dynamit und frommen Sprüchen-Remake mit Jeff Bridges und vielleicht Sigourney Weaver oder Meryl Streep eine Überlegung wert.

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Angela Merkel. Portraits 1991–2021

Einmal mehr überrascht der Taschen Verlag mit dem richtigen Buch zum richtigen Zeitpunkt. Kurz bevor Angela Merkel sich zu ihrem Abschied als Bundeskanzlerin beim Großen Zapfenstreich der Bundeswehr auf eigenen Wusch Nina Hagens Du hast den Farbfilm vergessen anhören wird, erscheint ein Buch, das die Karriere der Politikerin auf ungewöhnliche Art dokumentiert.

Angela Merkel. Portraits 1991–2021

Seit die 37-jährige Merkel zur Bundesministerin für Frauen und Jugend wurde hat sie sich alljährlich von der Fotografin Herlinde Koelbl ablichten lassen. Dabei entstanden nicht nur Kopf- und Körperportäts vor neutralem weißen Hintergrund, sondern Koebl – die ähnliche Langzeitprojekte auch mit weiteren Politikern wie Joschka Fischer, Monika Hohlmeier oder Gerhard Schröder durchführte – nutze die jeweilige Gelegenheit auch für Gespräche mit Merkel.

Angela Merkel. Portraits 1991–2021Dabei sprach die frischgebackene Ministerin über ersten Erfahrungen und fragte sich: “Wer wird mich noch so freundlich grüßen, wenn ich morgen nicht mehr Ministerin bin?“ Diese erstaunlich aussagekräftigen Interviews konnte Koelbl leider nur bis 1998 führen.

Angela Merkel. Portraits 1991–2021

Erst acht Jahre später, als Merkel bereits ein Jahr Kanzlerin war, ging es zumindest mit den Porträtfotos weiter. Das letzte Foto des Buches stammt von 2021 und zeigt Koelbl mit verschränkten Armen neben Merkel mit Rauten-Geste.

Angela Merkel. Portraits 1991–2021

Taschens im Format 30 x 30 cm veröffentlichter Bildband enthält neben Herlinde Koelbls schwarzweißen meist quadratischen Porträtfotos, die mit markanten Zitaten garniert wurden, auch alle ihre Interviews in deutscher und englischer Sprache, sowie Essays und eine Chronik. Der Veröffentlichungstermin ist auch gut gewählt, weil dadurch dieser 2700 Gramm schwere gehaltvolle Prachtband  unter so manchen Weihnachtsbaum gelegt werden kann.

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OSS 117 – Liebesgrüße aus Afrika

Anfang der 80er-Jahre hat der französische Geheimdienst kaum noch Aufgaben für seinen Top-Agenten Hubert Bonisseur de La Bath alias OSS 117. Dabei könnte er viel zu tun haben, denn auch durch, dass François Mitterrand als Staatspräsident kandidiert, strebt der Kommunismus die Weltherrschaft an.

OSS 117 - Liebesgrüße aus Afrika

Doch als sein smarter Nachfolger OSS 1001 verschwunden ist, wird der legendäre Agent aktiviert und nach Afrika geschickt. Die für seine Mission nötigen Informationen verschafft sich OSS 117 durch die Lektüre von Hergés Tim im Kongo. Besten vorbereitet stürzt er sich mit voller Wucht mitten hinein in das von ihm verursachte Chaos…

OSS 117 - Liebesgrüße aus Afrika

Es ist eine große Freude den begnadeten Jean Dujardin (Cool Waves, Mein ziemlich kleiner Freund, Lucky Luke – Der einsame Cowboy) nach OSS 117 – Der Spion, der sich liebte und OSS 117 – Er selbst ist sich genug erneut als ebenso furchtlose wie selbstherrlichen Meisteragenten sehen zu dürfen. Das mehr als doppelbodige Drehbuch stammt wieder von Jean-François Halin, während der Regisseur Michel Hazanavicius, mit dem Dujardin seinen Erfolgsfilm The Artist drehte, durch Nicolas Bedos (Die schönste Zeit unseres Lebens) ersetzt wurde,

OSS 117 - Liebesgrüße aus Afrika

Der Humor funktioniert auch diesmal wieder auf sehr vielen Ebenen. Es wird z. B. ausgiebig gezeigt, wie OSS 117 nach einem erfolgreichen Außeneinsatz, der genau wie in den James-Bond-Filmen vor dem Musikvideo des Vorspanns gezeigt wird, stolz durch lange Büroflure schreitet und fast allen Sekretärinnen einen Klapps auf den Hintern verpasst. Als eine der Damen “Happy to see you!“ zu ihm sagt, entgegnet der Top-Agent: “Mee too!“

OSS 117 - Liebesgrüße aus Afrika

Jean Dujardin, der seinen ersten OSS-Film 15 Jahre zuvor drehte, geht erstaunlich entspannt damit um, mit knapp 50 Jahren nicht mehr der Jüngste zu sein. In schreiend komischen Sequenzen muss er als stolzer Gockel damit fertig werden, dass eine Dame, bei der er sexuell keinen bleibenden Eindruck hinterließ, von seinem jüngeren Kollegen OSS 1001 (Pierre Niney) sehr viel besser bedient wurde.

OSS 117 - Liebesgrüße aus Afrika

Auch politisch bringt Jean-François Halin wieder einiges zum Ausdruck, ohne dabei belehrend zu sein. So wird etwa demonstriert, dass Rassismus nicht durch aufgesetzte Überfreundlichkeit überwunden werden kann. Das Ende der Komödie ist diesmal (Vorsicht Spoiler!) sehr viel böser als bei den vorherigen Filmen ausgefallen, istr dadurch aber auch sehr realitätsnah. Kongenial eingedeutscht wurde OSS 117 wieder von Oliver Kalkofe (Der WiXXer, Mattscheibe).

OSS 117 - Liebesgrüße aus Afrika

Die Blu-ray von Koch Films enthält neben dem 116-minütigen Hauptfilm noch diese Extras: Interview mit Jean Dujardin (18:50 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), Interview mit Drehbuchautor Jean-François Halin (19:28 min), Deutscher und französischer Trailer (je 1:59 min) und drei deutsche Teaser (0:45 min, 1:13 min, 1:04 min)  

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